DAS aktuelle Thema

Wir werden größer! Unser Team hat wieder Zuwachs bekommen! Mag. Herwig Burgstaller wird ab sofort als Trainer für unser Institut tätig sein.

Besonders bei allen betriebswirtschaftlichen Themen und bei internationalen Seminaren wird Mag. Burgstaller seinen erfolgreichen Beitrag leisten.

Eine Kurzbiographie finden Sie unter: Unsere Trainer


Merk und Lerntechniken

Unser Team hat Zuwachs bekommen. Ab sofort verstärkt Frau Mag. Regina Zörer unser Team! Als erfahrene Therapeutin und erfolgreiche Mediatorin kommt sie sowohl bei Mediationen als auch als Co-Trainerin bei Teamtrainings zum Einsatz.

www.mediation-psychotherapie.at


NEU!!

Seminarbeschreibung: Führung durch KLARHEIT

Klarheit ist das grundlegende Prinzip für Führungserfolg und ist für die eigene Weiterentwicklung als Führungskraft von zentraler Bedeutung. Dazu gehören Klarheit über die eigene Person, Klarheit über die Führungsrolle, Klarheit über die Führungsziele oder auch die Klarheit über die Wertvorstellungen und Klarheit in der Führungskommunikation.      

KLARHEIT     über die eigene Person

KLARHEIT     über die Führungsrolle und MA – Führung

KLARHEIT     bei Strukturen, Aufgaben und Verantwortlichkeiten

KLARHEIT     in der Kommunikation und Botschaften

KLARHEIT     der Entscheidungen

KLARHEIT     der Ziele

Umso erstaunlicher erscheint der Umstand, dass Führungskräfte oft sehr UNKLAR sind oder UNKLARHEIT einfach hinnehmen.

Das Seminar Führen durch KLARHEIT ist in der Durchführung und Konzeption etwas völlig Neuartiges.

Anhand von 5 ifü- SmartCards erhalten Sie das Rüstzeug für klare Führung. So einfach – so klar!

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FK Austria Wien

- INTERVIEW MIT FÜHRUNGS-EXPERTE CHRISTIAN KANDUTSCH -

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Unsere Akademie-Trainer nutzten kürzlich die Möglichkeit, sich zum Thema Teamführung weiterzubilden. Christian Kandutsch, Geschäftsführer des Insititus für Führung (IFÜ), leitete die Weiterbildungs-Maßnahmen und erzählt nun im Interview mit fk-austria.at über die Parallelen zwischen Fußball und Wirtschaft.

Wie ist der Kontakt zur Austria entstanden?
Im Frühjahr 2015 stand für alle hauptberuflichen Trainer eine Führungsausbildung im Rahmen einer modularen Weiterbildung am Programm. Ziel dieser Ausbildung war es den Trainern praktische Werkzeuge der Menschenführung an die Hand zu geben, die es ihnen erleichtern sollen noch effektiver mit der Mannschaft zu agieren.

Mit welchen Herausforderungen sehen sich Trainer ihrer Meinung konfrontiert?
Ich werde häufig gefragt, inwiefern sich Menschenführung in der Wirtschaft mit derer im Fußball überschneidet und ob Führungstechniken, die in der Wirtschaft angewendet werden, für eine Fußballmannschaft auch tauglich und zielführend sind. Für mich ist klar: Trainer sind Führungskräfte in Reinkultur. Wie in der Wirtschaft ist auch hier das angestrebte Ziel, aus einer heterogenen Gruppe eine schlagkräftige und resiliente Einheit zu formen. Ein moderner Fußballtrainer muss jedoch noch effizienter, noch pointierter, noch führungstechnisch beschlagener und entscheidungsfreudiger in einer sehr speziellen Situation mit der Mannschaft agieren, als dies in der Wirtschaft erforderlich ist.

Können Sie dies anhand von Beispielen erklären?
Zunächst ist da die Tatsache, dass Erfolg grundsätzlich nicht planbar ist. Taktik ist planbar, Aufstellungen und Spielsysteme sind planbar, der Erfolg auch bei besten Rahmenbedingungen nicht. Im Fußball gibt es einige nicht kalkulierbare Faktoren – exemplarisch sei hier die Schiedsrichterleistung erwähnt. Auch die bestens vorbereitete und trainierte Mannschaft ist machtlos gegen Fehlentscheidungen des Unparteiischen.

Gibt es hier Parallelen zur Wirtschaft?
Fußballmannschaften existieren wesentlich kürzer als Teams in der Wirtschaft. Transferfenster erzeugen nachvollziehbare Unruhe, Abwanderungsgelüste von Mannschaftsmitgliedern müssen bearbeitet und kompensiert werden. Jeder neue Spieler bedeutet zunächst einmal eine Herausforderung. Unverzüglich ändern sich Dynamiken im Team, Räume werden durch neue Spieler eingenommen und verändern dadurch das gesamte Teamgefüge. Es ist Fakt, dass ein Trainer mit Sicherheit nach einigen Monaten wieder eine andere, weil veränderte Mannschaft vor sich hat. Dies impliziert auch, dass ein Fußballtrainer die erfolgreiche und rasche Integration von neunen Spielern initiieren und fördern können muss, um die Mannschaft rasch wieder arbeitsfähig zu machen.

Darüber hinaus steht man als Fußballtrainer wöchentlich im Fokus.
Fußballtrainer stehen permanent in der Öffentlichkeit und ihr Erfolg oder Misserfolg lässt sich jedes Wochenende anhand der Tabelle ablesen. Dies ist ein erheblicher Unterschied zur klassischen Führung in der Wirtschaft. Oft bleiben dort Führungsfehler jahrelang unbemerkt und schlagen sich nicht sofort in negativen Zahlen oder Punkten nieder. Schlechte Führung im Mannschaftssport zieht fast immer unverzüglich negative Resultate nach sich.

Bewerten Sie die Wirtschaft als ähnlich schnelllebig wie den Fußball?
Ein Fußballtrainer durchläuft ein Wellental von Erfolg und Misserfolg  rasend schnell. Zwei gute, erfolgreiche Partien, womöglich garniert mit einem Überraschungserfolg und die Euphoriewelle scheint kaum beherrschbar. Eine Woche später verliert man gegen den Tabellennachzügler und vieles wird unverzüglich in Frage gestellt. Dies bedeutet auch für die jeweilige Trainerpersönlichkeit  und dessen Umfeld eine dementsprechende Herausforderung.

Hat sich die Wichtigkeit von richtiger Menschenführung in den  letzten Jahren verändert?
Ganz klar, aber die zu führenden Menschen auch. Flachere Hierarchien, Wertewandel, veränderte Lebensbedingungen und hohe Erwartungen an die Führung stellen moderne Führungskräfte vor besondere Herausforderungen. Das „Peitschenknallen“ funktioniert aus meiner Sicht heute gar nicht mehr – weder in der Wirtschaft noch im Fußball. Trainer haben sich heute auch vermehrt mit Befindlichkeiten wie Frustration  und interpersonellen Konflikten innerhalb der Mannschaft auseinanderzusetzen. Ob sie dies wollen oder nicht. Die Interaktion und Kommunikation zwischen den Spielern und dem Trainer ist während des Spiels eingeschränkt und limitiert. Trainer müssen  über ein besonderes Maß an Kommunikationsfähigkeit und Empathie verfügen, um die einzelnen Akteure und die gesamte Mannschaft zu erreichen. Fachlich, um das jeweilige System und die Taktik zu kommunizieren und auf der Beziehungsebene, um positive Emotionen zu wecken.

Erachten Sie es als wichtig, dass sich ein Trainer oder Geschäftsführer auf die Persönlichkeiten seiner Teammitglieder eingeht?
Der Trainer muss seine Akteure individuell führen – so wie es erfolgreiche Führungskräfte auch in der Wirtschaft tun. Jeder Mensch ist anders – deshalb darf der Trainer seine Mannschaft auch nicht als identische Gruppe sehen, sondern muss wissen, wie man mit den unterschiedlichsten Charakteren „richtig“ umgeht.


Führungstrainings bei Austria Wien für Nachwuchs-Coaches

NÖN Artikel

Brauchen Führungskräfte neue Trainingstools?

„Unsere Führungskräfte haben schon X-Führungskräftetrainings besucht – diese kennen schon fast alles.“

„Unsere Mitarbeiter sind schon ein wenig schulungsfaul geworden, wir brauchen unbedingt einen neuen Titel für die Seminare“.

„Unterm Strich ist es doch eh immer dasselbe.“

Solche oder ähnliche Zitate von PersonalentwicklerInnen, GeschäftsführerInnen und Weiterbildungsverantwortlichen fallen mir in der letzten Zeit immer häufiger auf. Vor allem dann, wenn ich das erste Mal mit einer neuen Unternehmung zu tun habe.

Meine Antwort auf die zu Beginn zitierten Aussprüche ist immer die Gleiche:

„Können Sie mir 3 Kernaussagen aus dem Seminar nennen und welches Verhalten haben Sie oder Ihre Führungskräfte nach dem Seminar konkret verstärkt, verändert, weggelassen oder ausprobiert?“

Meist wird es dann ein wenig stiller im Gespräch oder es kommen sehr allgemein gehaltene Aussagen.

Vielleicht liegt es ja auch oder besonders an der Vermittlung und an der Methode, wie Wissen an die TeilnehmerInnen gebracht wird.

Persönlich glaube ich, dass die klassische Seminarsituation (2-3 Tage und eher frontal gehalten) langsam aber sicher ausgedient hat. Sie eignet sich, um Basiswissen kompakt zu vermitteln, hat aber auch ihre Grenzen.

Vor allem langgediente Führungskräfte haben oft redundante Informationen und gleiche oder stark ähnliche, didaktische Methoden in den bisherigen Workshops kennen gelernt.

Unser Zugang...

...ist auch dazu ein wenig anders: Wir haben in den letzten Monaten 2 neue Trainingstools entwickelt, um auch bei erfahrenen Führungskräften den Lerneifer zu entfachen und Schulungsmuffel dazu zu bewegen, sich offen gegenüber Weiterbildungen zu verhalten.

In diesem Monat wollen wir das erste Trainingstool vorstellen:

Führungssimulator ZENSO

Hintergrund:

Die zentrale Frage vieler PersonalentwicklerInnen und Managementebenen: „Ist Führungsqualität  überhaupt messbar und wenn ja, wie misst man diese?“, hat uns dazu angeregt, ein einfaches und praxistaugliches Instrument zu entwickeln. - Dieses stellt unsere Antwort auf diese Frage dar.

Ziel der Simulation:

Die eigene Führungsleistung sichtbar, messbar und vergleichbar zu machen, Abweichungen vom „erwünschten“ Führungsverhalten sichtbar und erlebbar zu machen und Verhaltensänderungen für die Zukunft abzuleiten.

Ablauf:

Ausgehend von einer alltäglichen Ausgangssituation für die zu trainierende Führungskraft, wird durch Betätigen eines Zufallsgenerators eine von 15-20 vordefinierten Situationen eingespielt. Die TeilnehmerInnen bekommen nun, je nach Anforderungsgrad, 5 Minuten Zeit, um eine Lösung auszuarbeiten.

Die Lösung wird präsentiert (mündlich oder mittels erstellten Flipcharts). Maßnahmen, die ein Gespräch erfordern, werden „angespielt“, wobei der Trainer als MitarbeiterIn figuriert. Anschließend wird vom Trainer anhand der vorbereiteten „Mindest-Lösung“ bewertet.

Die Punkte werden in Form von Wertungspunkten in ein Excel-Sheet eingetragen und machen so den Effekt der gewählten Maßnahmen unmittelbar sichtbar.

Die Auswertung durch den Trainer wird durch Berechnung in einer Excel-Anwendung unterstützt (Berechnung der Summen).

Danach erfolgt eine strukturierte Aufarbeitung der Lernerfahrungen im Plenum.

Grundsätzlicher Rundenablauf:

  1. Ausgabe der Ausgangssituation bzw. Ziehen der „Folgelage“
  2. Beurteilung der Situation, Definition der Führungsmaßnahmen, Niederschreiben auf „Zitatebene“ (5 Minuten)
  3. Lösungspräsentation
  4. Bewertung durch die Trainer (siehe oben)
  5. Diskussion und Reflexionsphase: Folge-Beurteilung der Lage, Korrekturmaßnahmen (5 Minuten)
 Vorteile der Zenso–Methode:
  • Das Führungsverhalten und dessen Auswirkungen werden unmittelbar sichtbar
  • Anhand der ZENSO Methode kann eine Weiterbildungsmaßnahme sofort auf deren Wirksamkeit überprüft werden
  • Eine Anknüpfung an frühere Maßnahmen ist jederzeit möglich
  • Durch die Bewertung der jeweiligen Maßnahme, erleben die TeilnehmerInnen intensiv ein Abweichen vom gewünschten/positiven Führungsverhalten
  • Größtmögliche Praxisrelevanz, da die standardisierten Fälle aus dem Führungsalltag der TeilnehmerInnen entnommen werden.

Sollten Sie sich für mehr Details interessieren oder Fragen zur Zenso-Methode haben, stellen wir Ihnen die Führungssimulation gerne vor. Kontaktieren Sie uns einfach direkt unter: office@ifue.at oder über unser Kontaktformular.